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Medizinische Wirkung von Cannabidiol

In letzter Zeit tauchten in Drogeriemärkten Produkte mit dem Wirkstoff Cannabidiol (CBD) auf. Öle, Kaugummis und Salben versprachen teilweise positive Effekte – ohne Rausch. Ihr medizinischer Nutzen ist ebenso umstritten wie die Frage, ob sie legal vertrieben werden dürfen. Viele dieser Produkte wie z.B. Öle und Kaugummis sind aus den Verkaufsregalen wieder verschwunden.

19.06.2019

Die Cannabispflanze enthält über 700 chemische Bestandteile. Dazu zählen auch die Cannabinoide, von denen einige eine psychoaktive Wirkung haben – wie das am stärksten erforschte Tetrahydrocannabinol (THC). Neben dem berauschend wirkenden THC kommt Cannabidiol (CBD) in größeren Mengen in der Pflanze vor. Es löst selber kaum einen Rausch aus, beeinflusst aber die Wirkung des THCs (siehe http://www.stark-statt-breit.de/fachkraefte/home/nachricht2519.aspx).

Ob CBD zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden kann, ist bisher wenig erforscht. Mögliche Krankheiten, bei denen es positive Effekte geben könnte, sind Epilepsie, Parkinson, chronische Schmerzen, Angststörungen sowie in der Krebstherapie.

Die Wirkungen und Nebenwirkungen, Dosierungen und Applikationsformen von reinen CBD-Produkten sind bisher nur wenig erforscht und bieten keine gesicherten Erkenntnisse.

Der Verkauf von Cannabis-Blüten, die hauptsächlich CBD und weniger als 0,2Prozent THC enthalten, bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone. 

Weitere Informationen                                                                                                    

https://www.quarks.de/gesundheit/drogen/wie-gut-wirkt-cannabis-als-medizin/

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